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Der ganz normale Wahnsinn

Geschichten aus dem Alltag inklusiver WGs

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WOHN:SINN on Tour

Zu Besuch bei inklusiven Wohnprojekten

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Erwartungen, Hürden & Fortschritte bei der WG-Gründung

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Ratgeber

Tipps, Kommentare und Berichte von Veranstaltungen

Inklusiv wohnen mit der eigenen Familie

Eine kindliche Zeichnung von einem Haus. Das Haus hat ein Erdgeschoss, zwei Stockwerke und ein Dachgeschoss. Im Erdgeschoss ist ein Wohnzimmer, ein Esszimmer und eine Küche eingezeichnet. Darauf klebt ein Strichmännchen mit Aufschrift Christine und eine Katze namens Lilly. Im ersten Stock ist ein Schlafzimmer, zwei Kinderzimmer und ein Bad eingezeichnet. Darauf kleben zwei Strichmännchen namens Anna und Vroni. Im zweiten Stock ist ein Arbeitszimmer/Spielezimmer/Gästezimmer sowie ein Gästebad eingezeichnet. Auch hier klebt ein Strichmännchen. Danaben steht der Name Markus. Im Dachgeschoss ist die Katze Charly eingezeichnet.
Bisher habe ich mir eigentlich noch keine großartigen Gedanken über ein inklusives Wohnen gemacht. Für mich war das zusammenwohnen mit meiner Familie das selbstverständlichste auf der Welt. Meine Familie, das sind meine Frau, meine beiden Mädels und zwei Katzen.

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Keine Wonne an der Tonne

Kati hält den Deckel der Mülltonne.
Das ist er also, der erste Winter in meiner neuen WG. Seit April wohne ich in einem Münchner Vorort zusammen mit meiner kleinen Schwester Melanie. Läuft gut soweit! Besser, als es uns prophezeit wurde. Aber das Verhältnis zwischen meinen Geschwistern und mir war immer sehr eng, und letztendlich auch einer der Gründe, warum ich aus Berlin wieder in die Heimat gekommen bin. Sie haben mir einfach gefehlt.

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Traumhochzeit nach 30 Jahren

Agathe und Rudi stehen vor der Kirche. Agathe trägt ein weißes Kleid und hält den Hochzeitsstrauß in der Hand. Rudi trägt einen schicken grauen Anzug mit einer pinken Krawatte, hält ein Kreuz in der Hand und grinst fröhlich in die Kamera.
„Liebe macht nicht blind. Liebe öffnet unsere Augen und lässt uns den anderen ganz sehen. Auch die Schwächen. Und dann bleibt sie trotzdem da.“
Und damit sich Rudi und Agathe in ihrer zukünftigen Ehe immer wieder daran erinnern, gab der Pfarrer den zwei nach seiner Predigt ein Geschenk. Einen Jesus der seine Augen weit geöffnet hat. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurden wir alle von der wundervoll emotionalen Stimmung mitgerissen.

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Wie erklärt man ein Attentat?

Auf einem dunklen Hintergrund mit verschwommenen Lichtern steht ein Fragezeichen.

Es ist Freitagabend, der 22. Juli. Nur vier Kilometer Luftlinie von uns schießt ein Mann im Olympia-Einkaufszentrum wahllos auf Menschen. Lange Zeit ist unklar, ob es sich dabei um einen Einzelfall handelt oder in München gleichzeitig mehrere Attentate verübt werden. Ich befinde mich in der unangenehmen Lage, darüber zu entscheiden, wie ich meinen Mitbewohner*innen mit „geistiger Behinderung“ die Situation erkläre.

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