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Wer will schon in eine WG ziehen, die von den Eltern bereits durchgeplant ist?

5 Leute Arm in Arm, lächeln in die Kamera oder strecken die Zunge raus.
Zu viert machten wir uns von München nach Gießen auf um einer dortigen Initiative das WG-Konzept von Gemeinsam Leben Lernen e.V. vorzustellen. Doch schon die Hinfahrt brachte Unerwartetes mit sich. Wir trafen eine Freundin, die uns erzählte, dass Miguel, ein ehemaliger Mitbewohner, heute in Gießen bei einem Tanzevent antritt. Was für ein verrückter Zufall! Von diesem Moment an war Tessi begeistert von dem Gedanken, ihren Kumpel auf dem Tanzevent zu treffen.


So waren die netten Gießener, die uns so freudig empfingen, doch etwas verdutzt waren, als Tessi ihnen bei der Begrüßung eröffnete: "Miguel kommt auch gleich, wir gehen alle zusammen auf sein Event!"

Die Erklärungsnot überwunden, fuhren wir dann doch erstmal zur Lebenshilfe in Gießen, wo wir in einer großen Runde die vielen Fragen der zukünftigen WG-Mitglieder, ihrer Eltern und der Lebenshilfe beantworteten. Nachdem wir nach einigen Stunden jede Einzelheit des Konzepts erklärt und einige lustige Anekdoten zum besten gegeben hatten, fiel ein Satz, der gerade bei den Eltern viel Anklang und Verständnis fand: "Wer will schon in eine WG ziehen, die von den Eltern bereits komplett durchgeplant ist?"

Dass Spontanität einen großen Teil des WG-Lebens ausmacht, verstand letztendlich aber Christofer am besten. Denn er ließ im Anschluss an das Gespräch seine Eltern alleine nach Hause fahren und begleitete uns auf das HipHop-Event. Schließlich waren wir also alle happy: Die Gießener, weil sie sich nun sicherer als je zuvor waren, eine inklusive WG zu gründen, Christofer, da er gleich ausprobieren konnte, wie es ist als WG feiern zu gehen, und Tessi, weil sie nun endlich ihren Lieblingskumpel in die Arme schließen konnte.

Übrigens: Für die Gründung der ersten inklusiven WG in Gießen suchen sie noch ein Haus oder eine große Wohnung im Zentrum!



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