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Sex mit vier?!

Was für ein Wochenende für das WOHN:SINN-Team!

Freitagnachmittag ging es los und wir - Kati, Lena, Tobi und Caro - machten uns in einem kleinen Auto auf nach Dresden. In der eisigen Kälte Dresdens empfing uns Christian von der Lebenshilfe bereits mit leckerem Essen und viel Wein – genau das Richtige nach so einer langen Fahrt!


Gestärkt von einer erholsamen Nacht machten wir uns am nächsten Tag auf zur Lebenshilfe Dresden. Die zukünftigen WG-Bewohner*innen, Eltern und Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe begrüßten uns mit Tee, Kaffee und Keksen.

In dieser gemütlichen Atmosphäre versuchten wir die vielen Fragen der Dresdner*innen über die Abläufe und Gewohnheiten einer inklusiven WG zu beantworten. Wie viele Duschen braucht man in der WG pro Person? Wie organisiert man den Einkauf? Wie viele Fachkräfte sollten in der WG arbeiten? Hier konnten vor allem Tobi und Caro wichtige Insidertipps aus ihren WGs geben und die ein oder andere lustige Anekdote zum Besten geben.
 
Was wir an dem Dresdner Projekt sehr spannend finden: Die Lebenshilfe ist dort lediglich für die Prozessbegleitung zuständig. Das bedeutet, dass die Hauptverantwortung nicht bei einem (dafür gegründeten) Verein, oder eben der Lebenshilfe liegt, sondern bei den Mitbewohner*innen und deren Eltern. Das Team der Lebenshilfe unterstützt sie dabei also nur mit ihrem Know-How.
 
Am Nachmittag hatten wir dann noch die Gelegenheit, unseren Blog-Workshop durchzuführen und dadurch die zukünftigen Bewohner*innen zu ausgebildeten Blogger*innen zu machen! Die Begeisterung, mit der die Teilnehmer*innen in diesen Workshop gegangen sind, hat uns sehr gefreut. Sie schrieben darüber, warum sie in eine inklusive WG ziehen wollen oder wie sie sich ihr WG-Leben vorstellen. Bald findest Du alle Ergebnisse hier im WOHN:BLOG.

Lauthals lachten wir, als sie uns die Entstehung des Namens der WG verrieten. Zuerst hieß sie nämlich „6mit4“, was aber von zu vielen Leuten als „Sex mit vier“ verstanden wurde. Na, dann doch lieber „6plus4“!
 
Nach einem so ereignisreichen Tag, waren wir natürlich alle sehr hungrig und fanden es besonders schön, dass Pierre, ein zukünftiger Bewohner der WG, uns noch zum Essen begleitete! Von ihm haben wir auch ein sehr schönes Feedback auf unserer Facebook-Seite bekommen.

Er schrieb: “Es war wirklich ein sehr schöner Nachmittag..... Mit einem sehr gut geführten Workshop! Leider ist die Zeit wie im Flug vergangen..“

Und Simone fügte hinzu: "Unsere zukünftigen WGler hat dieses Treffen und das Gespräch sehr beeindruckt. Mein Sohn war auf dem Heimweg nicht sehr gesprächig. Ich hatte angenommen, er wird mir viel zu erzählen haben. Aber nix. Er war eben so beeindruckt, dass er mit seinen Gedanken immer noch beim Treffen war und dabei nicht gestört werden wollte. Das Projekt Wohn:sinn trifft voll in die Mitte."

Vielen Dank für dieses tolle Feedback! :-)
 
Und vielen Dank an dieser Stelle auch an Robert und Henrike, die uns in ihrer Wohnung beherbergt haben. Wir haben uns wie Zuhause gefühlt! ;-)

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