WOHN:BÖRSE

Du suchst eine inklusive Wohngemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung? Hier findest Du alle Inserate bei unserem Partner wg-suche.de, in denen die WGs Interesse an inklusivem Zusammenleben angegeben haben. Alles Weitere (z.B. ob die WG bereits inklusiv ist, ob Unterstützung im Alltag angeboten wird) erfährst Du in der Beschreibung oder im direkten Kontakt. Viel Erfolg!

ANGEBOTE


  • FÜR INTERESSIERTE
  • FÜR INKLUSIVE WGS UND IHRE TRÄGER
  • FÜR INTERESSIERTE

    Eine Wohngemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung - das hört sich für Dich gut an?

    Dann kannst Du bei uns...

    Außerdem bieten wir Dir folgende Angebote, um Dir einen Überblick über Deine Möglichkeiten zu geben und Dich bei Deinem Traum von einer inklusiven WG zu unterstützen:

    Vortrag

    Vortrag

    Workshop

    Workshop

    Beratung

    Beratung

    • Vortrag
    • Workshop
    • Beratung
    • Vortrag

      „Der ganz normale Wohnsinn – wie inklusive WGs Deutschland erobern“

      Kurzbeschreibung:
      Eine Wohngemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung – so simpel und doch so innovativ ist die Grundidee einer inklusiven WG. In unserem Vortrag erklären wir Euch, wie das Zusammenleben von behinderten und nicht-behinderten Menschen zur Selbstverständlichkeit wird. Dabei geben wir nicht nur einen exklusiven Einblick in unseren eigenen inklusiven Alltag, sondern auch einen Überblick über die vielfältigen inklusiven Wohnprojekte, die wir persönlich besucht haben. Zu guter Letzt erfahrt Ihr, wie Ihr in 5 Schritten selbst eine inklusive WG gründen könnt.

      Zielgruppe:
      Für alle, die einen Überblick gewinnen möchten, zum Beispiel…
      • Organisationen oder Initiativen, die auf der Suche nach innovativen Wohnkonzepten sind oder beginnen, sich mit der Gründung einer inklusiven WG zu befassen.
      • als spannender Impulsvortrag für Arbeitskreise, Tagungen oder Abendveranstaltungen (ggf. kürzer).
      • als Überzeugungshilfe für Euer inklusives Wohnprojekt. Wir zeigen Euren Entscheidungsträger*innen, dass Eure Idee bereits an vielen Orten funktioniert.

      Dauer:
      1,5 bis 2 Stunden

      Vortragende:
      WOHN:SINN-Initiator Tobias Polsfuß + gegebenenfalls ein*e Co-Referent*in

      Inhalte:
      Was ist eine inklusive Wohngemeinschaft?
      Anhand der WG, in der unser Referent selbst lebt, bekommt Ihr praxisnah erklärt, wie das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen funktioniert und wie es ist, in einer inklusiven WG zu leben.

      Welche inklusiven Wohnkonzepte gibt es?
      Wir geben Euch einen Überblick darüber, in welcher Vielfalt inklusive Wohngemeinschaften im deutschsprachigen Raum erfolgreich sind und zeigen Euch so, was alles möglich ist.

      Wie kann ich selbst eine inklusive WG gründen?
      Ihr werdet Schritt für Schritt durch unseren Gründungsleitfaden für inklusive WGs geführt und gewinnt so einen Überblick, über was Ihr Euch bei einer inklusiven WG-Gründung Gedanken machen müsst.

      Noch Fragen?
      Im Anschluss ist Zeit für all Eure Fragen. Außerdem stellen wir gerne Kontakt zu den vorgestellten Praxisbeispielen und anderen Expert*innen her.

      Gerne passen wir den Vortrag an Eure Wünsche an!

      Das sagen bisherige Teilnehmer*innen:


      „Guter Überblick. Ansprechend, informativ, viele Praxisbeispiele.“ – ein Teilnehmer

      „Ich habe viel Neues erfahren. Die eigene Erfahrung machte es sehr anschaulich! Super!“ – eine Teilnehmerin


      Preise:
      450€ zuzüglich Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten (Verhandlungsbasis)

      Interesse? Wir freuen uns über Deine Nachricht.
    • Workshop

      "In 5 Schritten zur eigenen inklusiven WG"

      Zielgruppe:
      Für alle, die überlegen, eine inklusive WG zu gründen, zum Beispiel...
      • Menschen mit einer sogenannten geistigen, körperlichen oder mehrfachen Behinderung
      • Engagierte Angehörige behinderter Menschen (z.B. gesetzliche Betreuer*innen)
      • Mitarbeiter*innen aus Leistungsanbietern der Behindertenhilfe, Wohnungsbaugenossenschaften oder anderen sozialen Organisationen
      • Menschen ohne Behinderung auf der Suche nach einer besonderen Wohnform

      Dauer:
      Etwa ein Tag

      Inhalte:
      Der Workshop basiert auf den fünf Schritten unseres Gründungsleitfadens:

      Schritt 1: Die Idee einer inklusiven WG verstehen
      Was ist eine inklusive Wohngemeinschaft? Anhand der WG, in der unsere Referent *innen selbst leben, bekommt Ihr praxisnah erklärt, wie das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen funktioniert und wie es ist, in einer inklusiven WG zu leben.
      Welche inklusiven Wohnkonzepte gibt es? Wir geben Euch einen Überblick darüber, in welcher Vielfalt inklusive Wohngemeinschaften im deutschsprachigen Raum erfolgreich sind und was alles möglich ist.
      Was macht eine inklusive WG aus? Wir erklären Euch, wie eine inklusive WG zum Erfolg führt.

      Schritt 2: Gleichgesinnte finden
      Wir geben Euch einige Tipps, wie Ihr Gleichgesinnte für Eure inklusive WG-Gründung finden könnt. Vielleicht sind die Mitstreiter*innen ja schon unter den Anwesenden? Ihr lernt die anderen Teilnehmer*innen näher kennen.

      Schritt 3: Das passende WG-Konzept entwickeln
      Ihr findet für Euch raus, was Euch in Eurem Wohnumfeld wichtig ist. Zum Beispiel: Wie stelle ich mir meine WG vor? Mit wem und wie vielen möchte ich zusammenwohnen? Wer soll mich im Alltag unterstützen?

      Schritt 4: Das richtige Organisations- und Finanzierungsmodell wählen
      Wir erklären Euch die 4 möglichen Modelle und diskutieren die jeweiligen Chancen, Herausforderungen und Risiken mit Blick auf die Selbstbestimmung der behinderten WG-Mitglieder und rechtliche Rahmenbedingungen.

      Schritt 5: Geeigneten Wohnraum finden
      Mieten, kaufen oder selber bauen? Wir erklären Euch, was für welche Option spricht und geben Euch Tipps, wie Ihr potenzielle Baupartner findet.

      Vortragende:
      Schritt 1: Bewohner*innen mit und ohne Behinderung einer inklusiven WG
      Schritt 1 & 2: Das WOHN:SINN-Team
      Schritt 3: Ein*e Expert*in aus der persönlichen Zukunftsplanung für behinderte Menschen
      Schritt 4: Ein*e Gründer*in einer inklusiven WG oder ein*e Expert*in eines Trägers inklusiver Wohngemeinschaften
      Schritt 5: Ein*e Expert*in aus der Wohnwirtschaft

      Teilnehmerzahl:
      Etwa 40 Personen

      Preis:
      Noch nicht bekannt

      Nächster Termin:
      Noch nicht bekannt.

      Du hast Interesse an dem Workshop? Abonniere unseren Newsletter und erfahre den Anmeldebeginn als erste*r!
    • Beratung

      "Maßgeschneiderte Lösungen für Eure Probleme"

      Ihr kommt an einer Stelle des Gründungsleitfadens nicht weiter? Ihr braucht Unterstützung um eine*n Entscheidungsträger*in von Eurer Idee einer inklusiven WG zu überzeugen? Gerne helfen wir Euch dabei, jede Hürde zu nehmen!

      Unsere Beratungskonditionen richten sich je nach Aufwand der Beratung und Größe Eurer Organisation oder Initiative. Ein erstes Gespräch zur Klärung des Unterstützungsbedarfs ist immer kostenfrei.

      Interesse? Erläutere uns Euer Problem in einer Email.
    • Vortrag
    • Workshop
    • Beratung

  • FÜR INKLUSIVE WGS UND IHRE TRÄGER

    Du wohnst oder arbeitest in einer inklusiven Wohngemeinschaft oder ihrem Träger?

    Werde Teil eines einzigartigen Netzwerks inklusiver Wohnprojekte und...
    • schau Dir in unserem Infoportal an, wie inklusive WGs anderswo funktionieren! Erstelle ein Profil Eurer WG (bzw. Eures Trägers) und informiere so zahlreiche Menschen darüber, wie das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zur Selbstverständlichkeit wird.

    • lerne in unserem Blog andere WGs kennen und erzähle selbst Geschichten aus Eurem WG-Leben oder tausche Dich über Tipps und Tricks aus.

    • finde schnell und einfach neue Mitbewohner*innen, indem Du Euer freies Zimmer in der WG-Börse einstellst. Auf der Karte siehst Du zudem, wo es überall inklusive WGs gibt. Kennst Du schon alle in Deiner Nähe?

    Du willst lernen, wie man Blogartikel schreibt, andere WGs auch außerhalb des Internets kennenlernen oder brauchst Unterstützung bei einem Problem? Dann haben wir noch folgende Angebote für Dich:

    Workshop

    Workshop

    Austausch

    Austausch

    Beratung

    Beratung

    • Workshop
    • Austausch
    • Beratung
    • Workshop

      "Eure Geschichten im WOHN:BLOG"

      Kurzbeschreibung:
      Aus Eurer WG gibt es unzählige lustige Anekdoten? Du willst anderen Menschen einen Einblick geben, wie selbstverständlich das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung sein kann? Wir kommen in Eure WG und bringen Euch bei, wie Ihr in unserem Blog Geschichten aus Eurer WG erzählen könnt und so die Idee einer inklusiven WG bekannter macht. Gerne verbinden wir unseren Besuch mit einem generellen Austausch über unsere WGs.

      Zielgruppe:
      Alle, die gerne auf unserer Plattform bloggen wollen, zum Beispiel…
      • WG-Mitglieder mit und ohne Behinderungen
      • Fachkräfte aus inklusiven WGs
      • inklusive Wohnprojekte in Gründung

      Workshopleitung:
      1-4 Personen aus den WOHN:SINN-Team

      Dauer:
      Etwa 4 Stunden

      Preis:
      Lediglich unsere Fahrtkosten

      Interesse? Schreib uns eine Nachricht!
    • Austausch

      Netzwerktreffen inklusiver Wohngemeinschaften

      Wir sind davon überzeugt, dass inklusive WGs und ihre Träger viel voneinander lernen können. Sie alle wollen das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zur Selbstverständlichkeit machen. Aber wie stellt man dabei die Selbstbestimmung alle WG-Mitglieder sicher? Wie werden arbeits- und versicherungsrechtliche Fragen gelöst? Welche Erfahrungen gibt es mit den verschiedensten WG-Modellen?

      All das wollen wir mit Euch nicht nur auf unserer Onlineplattform, sondern auch außerhalb des Internets diskutieren. Denn vielleicht gibt es in Lüneburg ja bereits eine erprobte Lösung für ein Problem in München? Und warum sollte ein etabliertes WG-Modell aus Graz nicht auch in Goch erfolgreich sein? Dafür planen wir an einem Netzwerktreffen für inklusive WGs.

      Du willst uns dabei helfen? Schreib uns eine Mail!

      Du willst das Treffen nicht verpassen? Abonniere unseren Newsletter!
    • Beratung

      „Das geballte Wissen unseres Netzwerks zur Lösung Eurer Probleme“

      Eure WG versucht vergeblich neue Mitbewohner*innen zu finden? Ihr möchtet als Träger Euer Angebot an inklusiven Wohnformen erweitern? Eure WG droht an unterschiedlichen Interessen von Kostenträger, Angehörigen, WG-Mitgliedern und Leistungsanbieter zu zerbrechen?

      Welches Problem es auch sein mag, wir helfen Euch dabei, Eure Gedanken zu strukturieren und dem Problem auf dem Grund zu gehen. Anschließend erarbeiten wir mit Euch auf Grundlage des reichhaltigen Wissens aus unserem Netzwerk eine nachhaltige Lösungsstrategie oder vermitteln Euch an ein*e Expert*in aus unserm Netzwerk.

      Unsere Beratungskonditionen richten sich je nach Aufwand der Beratung und Größe Eurer Organisation oder Initiative. Ein erstes Gespräch zur Klärung des Unterstützungsbedarfs ist immer kostenfrei.

      Interesse? Erläutere uns Euer Problem in einer Email!
    • Workshop
    • Austausch
    • Beratung


Lade Dir gerne kostenlos unseren Flyer runter oder bestelle ihn gegen einen geringen Unkostenbeitrag!

Wer steckt eigentlich hinter WOHN:SINN und was wollen wir erreichen? Das erfährst Du im Bereich "Über Uns".

Du hast eine Frage oder willst eines unserer Angebote buchen? Schreib uns gerne eine Nachricht.

Du willst unsere Angebote nicht mehr verpassen? Abonniere unseren Newsletter oder folge uns auf Facebook.

WOHN:INFO

Inklusive Wohngemeinschaften funktionieren im Grunde wie jede andere WG: Menschen leben selbstbestimmt und gleichberechtigt zusammen in einer Wohnung oder einem Haus. Das besondere an inklusiven WGs ist, dass hier Menschen mit einer Behinderung, wie z.B. Trisomie 21, und Menschen ohne Behinderung, z.B. Studierende, zusammenwohnen.

Auf dieser Seite stellen sich alle unsere Partner-WGs mit ihrem Konzept vor. Außerdem erfährst Du, wie Du in 5 Schritten selbst eine inklusive WG gründen kannst.

Unsere Partner-WGs und ihre Konzepte

An vielen Orten gibt es bereits inklusive WGs. Die WGs sind sehr unterschiedlich: In manchen wohnen drei oder vier Personen zusammen, in anderen neun oder zehn. Manche leben in einer gemeinsamen Wohnung und teilen sich Bäder und Küche, Andere leben in getrennten Wohnungen und teilen sich zum Beispiel den Garten und einen Gemeinschaftsraum. In manchen WGs leben Menschen, die eher wenig Unterstützung benötigen, in anderen Menschen, die eher viel Unterstützung brauchen. Hier findest Du alle unsere Partner-WGs und ihre Konzepte. Trete gerne auch unserer Facebook-Gruppe bei, wo Du Dich mit anderen inklusiven Wohnprojekten austauschen kannst.


Legende:
Bestehende WG Hier gibt es eine inklusive WG!

WG in Gründung Hier entsteht gerade eine inklusive WG!

Zu dieser WG folgen bald noch weitere Infos Zu diesem Wohnprojekt folgen bald nähere Informationen.

Deine inklusive WG ist noch nicht dabei? Hier erfährst Du, wie Du ein Profil erstellen kannst.

Unser Gründungsleitfaden



Unser Ziel ist es, dass es bald überall ein vielfältiges Angebot an inklusiven Wohnmöglichkeiten gibt. Denn Selbstbestimmung gibt es nur dort, wo man die Wahl hat. Dich haben die vielen Eindrücke aus unseren WGs begeistert und Du möchtest jetzt selbst eine gründen? Dann bist Du hier genau richtig.

Wir haben im Sommer 2016 zahlreiche inklusive WGs besucht und uns mit ihnen und ihren Gründer*innen ausgetauscht. Mit der Unterstützung von OpenTransfer haben wir aus all diesen wertvollen Erfahrungen diesen Leitfaden zur Gründung einer inklusiven WG entworfen.

Die fünf Schritte sollen Dir dabei helfen, Deine Gedanken bei der WG-Gründung zu ordnen. In der Durchführung wirst Du wahrscheinlich nicht immer einen Schritt nach dem anderen gehen, sondern auch mal an mehreren gleichzeitig arbeiten oder zwischen Schritten hin und her springen. Zum Beispiel könnte es sein, dass Du eine geeignete Wohnung findest (Schritt 5), in die aber weniger Personen passen, als Du im WG-Konzept (Schritt 3) geplant hattest. Wir empfehlen stets alle beteiligten Personen (dazu Schritt 4) von Anfang an in die Gründung der WG einzubeziehen, denn niemand wird gerne vor vollendete Tatsachen gestellt.
 

Schritt 1: Verstehe die Idee einer inklusiven WG

Im ersten Schritt solltest Du verstehen, was eine inklusive Wohngemeinschaft ausmacht und herausfinden, ob dies Deinen eigenen Vorstellungen und Wünschen entspricht.

Um Dir zunächst darüber klar zu werden, was Dir in Deinem Wohnumfeld wichtig ist, kannst Du unser Mandala nutzen. Gleiche anschließend ab, ob Deine Wünsche zur Idee einer inklusiven WG passen.

Für uns sind folgende 6 Kernelemente einer inklusiven WG unabdingbar:

1. WG-Mitglieder mit und ohne Behinderung
In der WG wohnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Bei den Bewohner*innen ohne Behinderung handelt es sich meist um Studierende. In manchen WGs unterstützen diese ihre behinderten Mitbewohner*innen im Alltag. Eine pädagogische oder pflegerische Ausbildung ist jedoch nie Voraussetzung für den Einzug. Wer Lust hat in einer inklusiven WG zu wohnen muss lediglich offen dafür sein und ein gewisses Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Für alle WG-Mitglieder sollte die WG nicht nur ein Schlafplatz, sondern Lebensmittelpunkt sein. Die WG sollte aber auch kein Selbstzweck, sondern ein natürlicher Teil des eigenen Lebens sein. Das heißt, alle haben auch ein Leben außerhalb der WG (z.B. Studium, Arbeit, ehrenamtliche Tätigkeiten, Hobbys). Letztlich ist die "Chemie" zwischen den WG-Mitgliedern eine der größten Gelingensbedinungen, für die es allerdings kein Patentrezept gibt.

2. Selbst-/Mitbestimmung auf Augenhöhe:
Wer in die WG einzieht entscheiden alle Mitbewohner*innen gemeinsam und gleichberechtigt. So verhält es sich bei allen Entscheidungen, die die WG als Ganzes betreffen. Wir empfehlen dazu eine monatliche WG-Besprechung, wo alle, die in der WG wohnen oder arbeiten anwesend sind. Neben den Entscheidungen, die alle betreffen, ist es wichtig, dass jede*r in der WG ein selbstbestimmtes Leben führen kann und das Zusammenleben in der WG auf Augenhöhe stattfindet. Angehörige wie Eltern „geistig behinderter“ Bewohner*innen haben zwar häufig eine wichtige Funktion (z.B. als gesetzliche*r Betreuer*in), sind aber grundsätzlich nur Gast in der WG und sollten sich dementsprechend verhalten.

3. Privatsphäre und Zusammenleben:
Wie jede WG befindet sich auch eine inklusive WG im Spannungsfeld von Privatsphäre und Zusammenleben. Anders als eine Zweck-WG lebt eine inklusive WG aber von einem schönen Gemeinschaftsleben (gemeinsame Ausflüge, Abendessen, Erledigungen etc.). Um die Balance zwischen Zusammenleben und Privatsphäre zu halten, sollte neben einem großen Gemeinschaftsbereich allen WG-Mitgliedern ein eigenes Zimmer zur Verfügung stehen, das groß genug ist um darin z.B. zu lernen oder sich einem Hobby zu widmen.

4. Gewährleistung der Unterstützung:
Wer im Alltag Unterstützung benötigt, bekommt diese durch seine Mitbewohner*innen, Assistenz von außerhalb oder einer Mischung davon (der sog. „Hilfe-Mix“). Es gibt unterschiedliche Argumente, die für oder gegen die jeweiligen Lösungen sprechen. Manche sehen in der Doppelrolle Mitbewohner*in/Assistenz eine Gefahr für die Augenhöhe der Mitbewohner*innen untereinander. Andere sehen gerade die Unterstützung durch Mitbewohner*innen als den Kern einer inklusiven WG, da sie einen viel engeren Kontakt und mehr Zeit für die Aufgaben haben, als es ein Pflegedienst in der Regel hat. Wir empfehlen allerdings in jedem Fall, dass Bewohner*innen keinen pädagogischen Auftrag haben, sondern dass dieser (falls nötig) sowie Verwaltungsaufgaben durch eine pädagogische Fachkraft (z.B. eine „WG-Leitung“) übernommen werden. In den WGs, in denen Bewohner*innen Aufgaben der Alltagsassistenz übernehmen, wohnen sie in der Regel günstiger oder mietfrei, was den Einzug für einen Mensch ohne Behinderung zudem attraktiver macht. Genauer gehen wir auf die Organisation der Unterstützung in Schritt 3 und 4 ein.

5. Teilhabe am öffentlichen Leben:
Die WG sollte so angebunden sein, dass für alle Bewohner*innen die Teilhabe am öffentlichen Leben möglich ist. Eine Wohnung im Industriegebiet ohne nahgelegene Bushaltestelle eignet sich deshalb nicht. Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie ein Hausarzt, Freizeitangebote sollten fußläufig erreichbar sein. Einige inklusive WGs haben ein eigenes Auto um Einkäufe zu erledigen und die Mobilität körperlich beeinträchtigter WG-Mitglieder zu gewährleisten. In manchen Fällen ist eine inklusive WG sogar in ein Quartiersentwicklungskonzept integriert.

6. Tragfähig (nicht dauerhaft spendenabhängig):
Eine inklusive WG sollte sich höchstens zu Beginn (z.B. für die erste Einrichtung) durch Spendenmittel finanzieren. Langfristig sollte sich die WG durch die bewilligten Gelder des Kostenträgers und andere Einnahmen (Mietzahlungen etc.) selbst tragen. In vielen Fällen ist für einen behinderten Menschen ein Platz in einer inklusiven WG günstiger als ein Platz in einer stationären Einrichtung. Die Finanzierung einer inklusiven WG beschreiben wir genauer in Schritt 4.

Wirf zudem einen Blick in unseren Blog, um einen Einblick darin zu bekommen, wie das Leben in einer inklusiven WG abläuft. Kannst Du Dir nun vorstellen, selbst in einer inklusiven WG zu leben? Dann gehe weiter zu Schritt 2.

Schritt 2: Finde Gleichgesinnte

Eine Wohngemeinschaft gründet man schon aus ihrer Natur heraus nicht alleine. Der Gründungsprozess einer inklusiven WG ist zudem aufwendiger als der einer gewöhnlichen WG-Gründung und lässt sich mit mehreren Schultern besser stemmen. Finde deshalb Gleichgesinnte in Deiner Nähe und stecke sie mit Deiner Begeisterung für die Idee einer inklusiven WG an. Wie Du Menschen in Deinem Umfeld erreichst und wer der oder die beste Ansprechpartner*in ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Folgende Tipps können Dir bei der Suche helfen:

Sind in Deiner Region Träger der Behindertenhilfe, die bereits eine inklusive WG gegründet haben oder generell gegenüber innovativen Wohnformen offen sind?
Ob es Sinn macht, mit einem bestehenden Träger zu kooperieren oder nicht, ist unterschiedlich. Genauer gehen wir darauf in Schritt 4 ein.

Gibt es bei Dir vor Ort Veranstaltungen, wo Du Gleichgesinnte treffen könntest?
Dann lade Dir kostenlos unseren Flyer runter und drucke ihn aus, um Leuten auch ohne Internet einen Eindruck von der Idee zu geben.

Sind in Deinem Umfeld viele Leute online aktiv?
Erstelle ein Gesuch in unserer WOHN:BÖRSE und verbreite es in den Sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter etc.).

Gibt es „schwarze Bretter“, zum Beispiel in Universitäten, im Supermarkt um die Ecke oder in Deiner Arbeit, wo Leute nach Wohnungen oder WG-Plätzen suchen?
Nutze unseren Aushang! Fülle einfach Deinen eigenen Namen und eine Kontaktmöglichkeit (z.B. Deine Emailadresse oder Telefonnummer) in die Felder, drucke ihn aus und hänge ihn auf.

Wo verbringst Du Deine Freizeit?
Erzähle Allen in Deinem Sportverein, Deinem Freizeitclub, auf Ferienfreizeiten und bei anderen Gelegenheiten von Deinem Anliegen oder hänge dort unseren Aushang aus. Das Beste: Gemeinsame Interessen sind die perfekte Grundlage für ein gutes WG-Leben.

Befindest Du Dich in einer Kleinstadt, in der jede*r die gleiche Tageszeitung liest?
Veröffentliche dort ein Inserat!

Gibt es in Deiner Nähe eine Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (z.B. KoKoBe Köln), eine Ergänzende Unabhängige Teilhabe-Beratungsstelle (EUTB) oder ein ähnliches Angebot für Menschen mit Behinderung?
Hol Dir dort Tipps oder frage, ob Du unseren Flyer oder unseren Aushang mit Deinen Kontaktdaten auslegen darfst.

Sei kreativ und lass Dich nicht entmutigen! Inklusive WGs wurden schon auf dem Land, in Kleinstädten und in Metropolen gegründet. Gleichgesinnte gibt es also mit Sicherheit überall!

Schritt 3: Entwickelt das passende WG-Konzept

Wie viele Menschen sollen in der WG wohnen? Wie groß ist der Unterstützungsbedarf der behinderten WG-Mitglieder? Wie soll er gedeckt werden? Das sind drei zentrale Fragen, wenn es im dritten Schritt darum geht, das richtige WG-Modell zu finden.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die vielfältigen Erfahrungen bestehender inklusiver WGs bei der Beantwortung der Fragen und damit der Entwicklung des eigenen inklusiven WG-Konzepts äußerst hilfreich sein können. Wir schlagen deshalb zwei Teilschritte vor:
  • Macht Euch im ersten Teilschritt darüber Gedanken, wie ihr Euch Eure eigene inklusive WG vorstellt. Habt Ihr die gleichen Vorstellungen oder müsst Ihr Kompromisse schließen?
  • Seht im zweiten Teilschritt die bestehenden WG-Konzepte durch und überlegt, welches davon für Euer Vorhaben geeignet ist und wo es gegebenenfalls angepasst werden muss.
Folgende Teilbereiche sollten dabei geklärt werden. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass die Teilbereiche stark voneinander abhängen.

Größe der WG
Von 10er WGs bis zu 3er WGs gibt es inklusive Wohngemeinschaften von ganz unterschiedlicher Größe. Es hat sich bewährt, dass WGs in denen Menschen mit einem höheren Unterstützungsbedarf wohnen tendenziell größer sind, da so der größere Unterstützungsbedarf auf mehr Schultern verteilt werden kann. Zudem setzen die meisten inklusiven WGs auf ein ausgeglichenes Verhältnis von WG-Mitgliedern mit und ohne Behinderung und ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis.

Unterstützungsbedarf
Die Vielfalt der bestehenden inklusiven WGs zeigt, dass von leicht körperlich behinderten Menschen bis hin zu schwerst-mehrfach behinderten Menschen jede*r in einer inklusiven WG wohnen kann. Entscheidend ist vielmehr das Interesse daran, in einer inklusiven Gemeinschaft zu leben. Dennoch ist der Unterstützungsbedarf der WG-Mitglieder überaus zentral für das Konzept der WG. Erhöht sich der Unterstützungsbedarf in der geplanten WG, muss er automatisch durch...
  • mehr Aufwand pro Mitbewohner*in,
  • mehr Mitbewohner*innen
  • oder mehr Assistenz von außerhalb
...kompensiert werden.
Zentral ist der Unterstützungsbedarf auch für die Finanzierung der WG (Schritt 4). Setzt man sich zum Beispiel als Ziel den WG-Mitgliedern ohne Behinderung im Gegenzug für ihre Leistungen als Assistenz einen mietfreien WG-Platz zu ermöglichen, muss die Summe der Eingliederungshilfe und Leistungen der Pflegekasse der behinderten WG-Mitglieder dafür ausreichen.

Assistenz, Pflege und Organisation
Wie bereits beschrieben, kann die Unterstützung und Pflege im Alltag durch die nicht-behinderten Mitbewohner*innen, Assistenz von außerhalb oder einer Mischung davon (der sog. „Hilfe-Mix“) gedeckt werden. Argumente für und gegen die einzelnen Möglichkeiten findet Ihr in Schritt 1.

Die Erfahrung zeigt, dass WG-Bewohner*innen nicht mehr als einen Nachmittag pro Woche und ein Wochenende pro Monat WG-Dienst haben sollten, damit die zeitliche Belastung in der WG für sie neben dem Studium, der Ausbildung oder dem Beruf nicht zu groß wird. Pflegerische Aufgaben, die über die Unterstützung bei der alltäglichen Körperhygiene hinausgehen, werden im Regelfall an Fachkräfte übertragen. Auch pädagogische Aufgaben sind in den meisten WGs nicht in der Verantwortung der WG-Mitglieder.

Vor allem in inklusiven WGs mit „geistig behinderten“ Menschen wird eine inklusive WG häufig durch eine pädagogische Fachkraft geleitet. Neben Teilen der Alltagsassistenz übernimmt sie die Verwaltung der WG und die pädagogische Begleitung. Als zentrale Ansprechperson für Behörden und die Anliegen der gesetzlichen Betreuer*innen behinderter WG-Mitglieder, hält sie der WG den Rücken frei.

Rahmenbedingungen
Die Wahl des richtigen WG-Konzepts kann nicht ungeachtet der Rahmenbedingungen vonstattengehen. Gibt es etwa besondere Vorgaben des Kostenträgers? Herrscht in der Region eher Wohnungsnot oder ein großes Angebot? Gibt es vor Ort viele Menschen ohne Behinderung, für die die WG attraktiv wäre (z.B. Studierende)?

Schritt 4: Wählt das richtige Organisations- und Finanzierungsmodell



Im nächsten Schritt geht es darum, das richtige Organisationsmodell zu finden. Grundsätzlich ist keines der Modelle besser oder schlechter. Jedes beinhaltet eigene Chancen, Herausforderungen und Risiken. Soll Eure WG nach dem Vorbild einer bestehenden WG funktionieren, ist damit möglicherweise auch ein bestimmtes Organisationsmodell verbunden. Es kann aber auch ein anderes Modell aufgrund der Rahmenbedingungen sinnvoller sein.

Modell 1: Zusammenschluss mit einem bestehenden Leistungsanbieter


Findet Ihr in Schritt 2 einen Leistungsanbieter, der Eurem Vorhaben offen gegenübersteht, bietet es sich an, die WG gemeinsam mit diesem zu realisieren. Wichtig ist dabei, dass die Vorstellungen beider Seiten geklärt sind und der Leistungsanbieter allen der in Schritt 1 beschriebenen Kernelemente einer inklusiven WG zustimmt. Auf Grundlage des Anspruchs auf Eingliederungshilfe der behinderten WG-Mitglieder schließt der Leistungsanbieter dann eine Leistungs- und Vergütungsvereinbarung mit dem Kostenträger und einen Betreuungsvertrag mit den behinderten WG-Mitgliedern.

Der Leistungsanbieter stellt die Fachkräfte an und schließt Vereinbarungen mit den WG-Mitgliedern ohne Behinderung ab, die sich (je nach WG-Konzept) um die Assistenz und Betreuung der behinderten WG-Mitglieder kümmern.

Häufig tritt der Leistungsanbieter als Hauptmieter der Wohnung auf, sodass zwischen den WG-Mitgliedern und dem Leistungsanbieter zudem Mietverträge geschlossen werden.

Chancen: Ein bestehender Leistungsträger kann dem Projekt mit seinen Strukturen, seinen reichhaltigen Erfahrungen und seinem etablierten Netzwerk große Sicherheit geben. Es ist für Euch mit Sicherheit das am wenigsten arbeitsintensivste Modell.

Herausforderungen: Tritt der Leistungsanbieter als Hauptmieter auf, sollte geprüft werden ob es zu Schwierigkeiten in der Anwendbarkeit der gültigen landesrechtlichen so genannten Heimgesetze gibt. Falls das Heimgesetz zur Anwendung kommt, müssen hohe Auflagen erfüllt werden. Manche Leistungsanbieter haben zudem Vorbehalte gegenüber inklusiven WGs, meist wegen der Rolle der WG-Mitglieder ohne Behinderung. Gerne unterstützen wir Euch dabei, ihnen diese zu nehmen.

Risiken: Es ist bereits vorgekommen, dass die Leistungsanbieter im Verlauf das Wohnprojekt vereinnahmt haben und nach ihren Vorstellungen, z.B. in eine reine Wohngruppe für behinderte Menschen, umgestaltet haben. Ihr solltet deshalb auf jeden Fall, eine gute Regelungen bezüglich Euer dauerhaften Mitsprache festhalten.

Beispielprojekt für dieses Modell: Gemeinsam Leben Lernen e.V.

Modell 2: Gründung eines eigenen Leistungsanbieters


Dieses Modell funktioniert analog zum ersten Modell, nur dass Ihr den Leistungsanbieter (z.B. in Form eines Vereins) selbst gründet. Es hat sich gezeigt, dass Wohnprojekte nach diesem Modell häufig erst dann richtig in Schwung kommen, wenn nicht alle im Verein ehrenamtlich arbeiten, sondern zumindest eine Person mit einer angemessenen Stundenzahl als Geschäftsführung des Vereins angestellt ist.

Chancen: Ihr könnt Euer WG-Konzept so umsetzen wie Ihr es für richtig haltet. Die WG bleibt in Eurer Kontrolle. Wenn Ihr die Ambitionen habt, mehrere WGs zu gründen, bietet sich dieses Modell in jedem Fall an.

Herausforderungen: Die Gründung des Vereins bedarf eines gewissen Aufwands und juristischen Wissens. Häufig finden sich Juristen, die soziale Projekte kostenfrei unterstützen (z.B. über Proboneo oder UPJ). Die gesamte Organisation und Verantwortung liegt in Euren Händen. Häufig haben es neue Leistungsanbieter in den Verhandlungen mit dem Kostenträger schwerer als etablierte. Gerne bringen wir Euch mit erfahrenen WG-Gründer*innen in Kontakt, die Euch bei den Verhandlungen unterstützen können.

Risiken: Wird der Verein v.a. durch Angehörige (z.B. Eltern) der behinderten WG-Mitglieder getragen, stehen diese in einem gewissen Machtverhältnis. In diesem Fall muss besonders darauf Acht gegeben werden, dass für alle WG-Mitglieder ein selbstbestimmtes Leben möglich ist.

Beispielprojekt für dieses Modell: Inklusive WG Bremen e.V.

Modell 3: Das Arbeitgebermodell


Mit dem Arbeitgebermodell des persönlichen Budgets funktioniert eine inklusive WG auch ohne Leistungsanbieter. Die behinderten WG-Mitglieder schließen direkt mit dem Kostenträger eine Budgetvereinbarung. Das Budget kann der behinderte Mensch selbstständig dazu nutzen, seine Mitbewohner*innen und/oder externe Fachkräfte als Assistenz anzustellen. Manchmal wird dennoch ein Verein gegründet, der als Hauptmieter auftritt. Bei der Beantragung eines Persönlichen Budgets kann Euch Assistenz.de weiterhelfen.

Chancen: Man ist weder abhängig von einem bestehenden Leistungsanbieter, noch muss man einen eigenen Leistungsanbieter gründen.

Herausforderungen: Die komplette Organisation der Unterstützung und die Verwaltung des Budgets liegen in den Händen des behinderten Menschen selbst. Fällt zum Beispiel eine Assistenz krankheitsbedingt aus, muss er oder sie selbst einen Ersatz organisieren. Zudem muss das persönliche Budget meist häufiger mit dem Kostenträger verhandelt werden (jährlich) als die Eingliederungshilfe (alle 2 Jahre). Für die Lohnbuchhaltung kann beim Kostenträger eine Budgetassistenz beantragt werden.

Risiken: Wird das Budget durch die gesetzlichen Betreuer*innen (z.B. die Eltern) verwaltet, muss wie in Modell 2 besonders darauf Acht gegeben werden, dass für alle WG-Mitglieder ein selbstbestimmtes Leben möglich ist. Wir empfehlen stattdessen die Budgetverwaltung in externe Hände zu geben.

Beispielprojekte für dieses Modell:
Modell 4: Beauftragung eines Leistungsanbieters


Wer das persönliche Budget beantragen will, aber den Aufwand als Arbeitgeber vermeiden will, kann damit auch einen Leistungsanbieter beauftragen. Wie in Modell 3 verhandelt die behinderte Person (ggf. mit gesetzliche*r Betreuer*in) das Budget direkt mit dem Kostenträger (das sogenannte „Bedarfsfeststellungsverfahren“).

Üblicherweise will der Kostenträger für die Budgetverhandlung schon einige Kostenvoranschläge von möglichen Leistungsanbietern sehen. Dann wird verglichen, wie sich die Preise unterscheiden und im Sinne des Wunsch und Wahlrechts hat man die Möglichkeit seinen favorisierten Leistungsanbieter zu wählen.

Wenn das Persönliche Budget fest steht und der Leistungsanbieter für die Assistenz und / oder Pflege gewählt wurde, wird ein Assistenzvertrag zwischen der/dem Bewohner*in mit Behinderung (oder der gesetzlichen Vertretung) sowie dem Leistungsanbieter geschlossen. In diesem werden alle Rechte und Pflichten festgehalten.

Chancen: In der Regel hat der behinderte Mensch die Möglichkeit bei der Auswahl der WG-Mitarbeiter*innen mitzubestimmen. Außerdem kann geregelt werden, dass für einige Assistenzzeiten noch andere Assistent*innen (z.B. die Mitbewohner*innen ohne Behinderung) als Honorarkräfte oder im Rahmen der Ehrenamtsvergütung tätig sind.

Herausforderungen: Der behinderte Mensch bzw. dessen gesetzliche Vertretung ist für alle Kommunikation mit dem Kostenträger zuständig. Er muss sich (meist jährlich) um die Weiterbewilligung des persönlichen Budgets kümmern und eventuelle Kostensatzverhandlungen führen.

Risiken: Wenn es sich beim favorisierten Leistungsanbieter um den teuersten handelt, kann es sein, dass nur der „marktübliche“ Preis gezahlt wird. So kann die Leistung nur in einem geringeren Maß in Anspruch genommen werden oder man muss zuzahlen.

Bestehende Wohnprojekte nach diesem Modell:

Schritt 5: Findet geeigneten Wohnraum

Zunächst müsst Ihr klären, wie viel Platz Ihr pro Person und im Ganzen braucht. Wie groß muss der Gemeinschaftsraum sein? Fragt dabei gerne bestehende WGs um Rat!

Um anschließend den geeigneten Wohnraum für die WG zu finden, kann man entweder nach bestehendem Wohnraum suchen oder Teil eines Bauprojekts werden.

Der Einzug in bestehenden Wohnraum ist in der Regel schneller und kostengünstiger. Es bietet sich an, wenn Ihr eine eher kleine WG plant oder es in Eurer Region leicht ist, Wohnungen zu finden. Allerdings könnten auch Umbaumaßnahmen auf Euch zukommen, wenn die Wohnung oder das Haus nicht Euren Vorstellungen oder Bedürfnissen entspricht.

Da es häufig aufgrund der WG-Größe oder mangelnder Barrierefreiheit keinen geeigneten Wohnraum gibt, kann es sinnvoll sein, sich mit einem Bauträger zusammenzuschließen. Dafür kommen vor allem zwei Gruppen in Frage: Kommunale (z.B. städtische) Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften.
  • Bauprojekte kommunaler Wohnungsbaugesellschaften beinhalten in der Regel einen Anteil geförderten Wohnraums (sog. „Sozialwohnungen“). Auf diese könnt ihr Euch mit Eurer WG bewerben, wenn davon auszugehen ist, dass die künftigen Bewohner*innen die Voraussetzungen für eine Sozialwohnung erfüllen. Für sie können inklusive WGs attraktiv sein, da sie im häufig konfliktreichen sozialen Wohnungsbau einen guten Ruhepol darstellen können.
  • Wohnungsbaugenossenschaften sind Zusammenschlüsse von Privatpersonen. Sie bewerben sich auf Grundstücke der Gemeinde. Dabei suchen sie nach Argumenten, warum der Baugrund an sie vergeben werden soll. Das innovative Wohnkonzept einer inklusiven WG kann ein gutes Argument für Genossenschaften sein, den Baugrund für sich zu gewinnen. Deshalb sind viele Genossenschaften offen für das Wohnkonzept. Um Teil einer Wohnungsbaugenossenschaft zu werden, ist zumeist das zahlen einer Einlage nötig. Für Menschen mit Behinderung wird diese teilweise vom Staat gefördert.
An manchen Orten gibt es Anlaufstellen für Menschen, die ein gemeinschaftsorientiertes Wohnprojekt gründen möchte (in München beispielsweise die Mitbauzentrale). Solche Anlaufstellen können Euch mit den richtigen Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften in Kontakt bringen.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die meisten unserer Erfahrungen aus WGs stammen, in denen Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen zusammenleben. Wir sind aber überzeugt, dass eine inklusive WG auch für Menschen mit körperlichen oder anderen Behinderungen ein interessantes und funktionierendes Wohnmodell sein kann. Dagegen zeigen die Erfahrungen, dass Menschen mit herausforderndem Verhalten und/oder psychischer Erkrankung häufig nicht in einer derartigen Wohngemeinschaft glücklich werden.

Wir wollen diesen Leitfaden stetig weiterentwickeln. Lass uns deshalb bitte unbedingt an Deinen Erfahrungen teilhaben, die unserem Leitfaden widersprechen oder ihn ergänzen können! Wir bemühen uns zudem, den Leitfaden bald auch in leichter Sprache herauszugeben.

Neben unserer Onlineplattform und unseren Kontakten zu inklusiven WGs wollen wir Dich auch durch Workshops, Tagungen und Beratung unterstützen.

Falls Du Fragen zu konkreten Punkten des Leitfadens hast, melde Dich jederzeit gerne bei uns.

Unser Gründungsleitfaden

Graphische Darstellung der 5 Schritte
Unser Ziel ist es, dass es bald überall ein vielfältiges Angebot an inklusiven Wohnmöglichkeiten gibt. Denn Selbstbestimmung gibt es nur dort, wo man die Wahl hat. Dich haben die vielen Eindrücke aus unseren WGs begeistert und Du möchtest jetzt selbst eine gründen? Dann bist Du hier genau richtig.

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WOHN:SINN on Tour - zu Besuch in inklusiven WGs

Zum Auftakt unserer Plattform planen wir, diesen Sommer einige inklusive Wohnprojekte (und solche, die gerade in der Entstehung sind) zu besuchen. Dabei wollen wir herausfinden, wie wir sie bei ihren Herausforderungen mit unserer Plattform am besten unterstützen können. Außerdem wollen wir die WG-Mitglieder darin schulen, auf unserem Blog Geschichten aus ihrem WG-Leben zu erzählen, und den Initiativen helfen über unsere Plattform Unterstützung für ihre Gründung zu finden.


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WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen e.V.
Goethestraße 8
80336 München
Amtsgericht: München – VR 208151

Telefon: (089) 8905598-21
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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV:
Tobias Polsfuß, (089) 8905598-21

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Datenschutzerklärung

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf unserer Website

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2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

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Rechtsgrundlage

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4. Soziale Medien

Facebook-Plugins (Like & Share-Button)

Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, Anbieter Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA, integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem "Like-Button" ("Gefällt mir") auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook "Like-Button" anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook unter: https://de-de.facebook.com/policy.php.

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5. Analyse Tools und Werbung

Matomo (ehemals Piwik)

Diese Website benutzt den Open Source Webanalysedienst Matomo. Matomo verwendet so genannte "Cookies". Das sind Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Dazu werden die durch den Cookie erzeugten Informationen über die Benutzung dieser Website auf unserem Server gespeichert. Die IP-Adresse wird vor der Speicherung anonymisiert.

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Die Speicherung von Matomo-Cookies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren.

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6. Newsletter

Newsletterdaten

Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter.

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Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden (z.B. E-Mail-Adressen für den Mitgliederbereich) bleiben hiervon unberührt.

MailChimp

Diese Website nutzt die Dienste von MailChimp für den Versand von Newslettern. Anbieter ist die Rocket Science Group LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE, Suite 5000, Atlanta, GA 30308, USA.

MailChimp ist ein Dienst, mit dem u.a. der Versand von Newslettern organisiert und analysiert werden kann. Wenn Sie Daten zum Zwecke des Newsletterbezugs eingeben (z.B. E-Mail-Adresse), werden diese auf den Servern von MailChimp in den USA gespeichert.

MailChimp verfügt über eine Zertifizierung nach dem “EU-US-Privacy-Shield”. Der “Privacy-Shield” ist ein Übereinkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA, das die Einhaltung europäischer Datenschutzstandards in den USA gewährleisten soll.

Mit Hilfe von MailChimp können wir unsere Newsletterkampagnen analysieren. Wenn Sie eine mit MailChimp versandte E-Mail öffnen, verbindet sich eine in der E-Mail enthaltene Datei (sog. web-beacon) mit den Servern von MailChimp in den USA. So kann festgestellt werden, ob eine Newsletter-Nachricht geöffnet und welche Links ggf. angeklickt wurden. Außerdem werden technische Informationen erfasst (z.B. Zeitpunkt des Abrufs, IP-Adresse, Browsertyp und Betriebssystem). Diese Informationen können nicht dem jeweiligen Newsletter-Empfänger zugeordnet werden. Sie dienen ausschließlich der statistischen Analyse von Newsletterkampagnen. Die Ergebnisse dieser Analysen können genutzt werden, um künftige Newsletter besser an die Interessen der Empfänger anzupassen.

Wenn Sie keine Analyse durch MailChimp wollen, müssen Sie den Newsletter abbestellen. Hierfür stellen wir in jeder Newsletternachricht einen entsprechenden Link zur Verfügung. Des Weiteren können Sie den Newsletter auch direkt auf der Website abbestellen.

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem Sie den Newsletter abbestellen. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters sowohl von unseren Servern als auch von den Servern von MailChimp gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden (z.B. E-Mail-Adressen für den Mitgliederbereich) bleiben hiervon unberührt.

Näheres entnehmen Sie den Datenschutzbestimmungen von MailChimp unter: https://mailchimp.com/legal/terms/.

Abschluss eines Data-Processing-Agreements

Wir haben ein sog. „Data-Processing-Agreement“ mit MailChimp abgeschlossen, in dem wir MailChimp verpflichten, die Daten unserer Kunden zu schützen und sie nicht an Dritte weiterzugeben. Dieser Vertrag kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://mailchimp.com/legal/forms/data-processing-agreement/sample-agreement/.

7. Plugins und Tools

YouTube

Unsere Website nutzt Plugins der von Google betriebenen Seite YouTube. Betreiber der Seiten ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA.

Wenn Sie eine unserer mit einem YouTube-Plugin ausgestatteten Seiten besuchen, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben.

Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.

Die Nutzung von YouTube erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Weitere Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von YouTube unter: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy.

Google Web Fonts

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts, die von Google bereitgestellt werden. Beim Aufruf einer Seite lädt Ihr Browser die benötigten Web Fonts in ihren Browsercache, um Texte und Schriftarten korrekt anzuzeigen.

Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Google aufnehmen. Hierdurch erlangt Google Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse unsere Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Google Web Fonts erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Wenn Ihr Browser Web Fonts nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt.

Weitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.com/policies/privacy/.

Google Maps

Diese Seite nutzt über eine API den Kartendienst Google Maps. Anbieter ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA.

Zur Nutzung der Funktionen von Google Maps ist es notwendig, Ihre IP Adresse zu speichern. Diese Informationen werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Der Anbieter dieser Seite hat keinen Einfluss auf diese Datenübertragung.

Die Nutzung von Google Maps erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote und an einer leichten Auffindbarkeit der von uns auf der Website angegebenen Orte. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/.

Kontakt

Schön, dass Du uns kontaktieren willst! Bevor Du Dich ans Schreiben Deiner Nachricht machst, schau doch mal kurz, ob Deine Frage hier vielleicht schon beantwortet wird:


Wer sitzt denn am anderen Ende dieses Kontaktformulars?

Ich bin Tobi, 26, Student aus München und 2. Vorsitzender unseres Vereins. Mit einigen Helfer*innen betreibe ich diese schöne Plattform. Ursprünglich als ehrenamtliches Projekt gestartet, entwickelt es sich gerade zu meinem Beruf. Hier erfährst Du mehr ÜBER UNS.

Ich bin Journalist*in und würde gerne über WOHN:SINN und eine inklusive WG berichten. Geht das?

In der Regel schon! Für ein Interview über die Plattform kannst Du mich, Tobias (Betreiber der Plattform), sehr gerne gewinnen.
Bei Berichten über eine inklusive WG entscheidet – selbstverständlich – jede WG selbst. Es ist die Privatsphäre alle WG-Mitglieder und die muss gewahrt werden. Schreib mir am besten gleich, wo Du gerne eine inklusive WG besuchen möchtest und ich leite Dich weiter.

Ich suche ein Zimmer/eine Wohnung, kannst Du mir helfen?

Alle Hilfe, die ich Dir bei Deiner Suche geben kann, findest Du auf dieser Plattform. Schau doch zum Beispiel mal in die WOHN:BÖRSE oder informiere Dich in der WOHN:INFO, wie Du eine inklusive WG gründen kannst. Ich habe keine geheimen Zimmer oder Wohnungen im Ärmel, ich schwöre!

Ich würde gerne einen Vortrag, Workshop etc. buchen. Geht das?

Immer gerne! Es wird informativ und kurzweilig – versprochen! Schreib mir einfach eine Nachricht. Wenn Du wissen willst, was wir im Repertoire haben, schaue doch mal unter ANGEBOTE.

Ich bin auf der Karte in der WOHN:INFO auf einen grauen Pin gestoßen. Kannst Du mir mehr über das Projekt sagen?

Logo! Schreib mir einfach, um welchen Ort es sich handelt und ich vermittle Dir einen Kontakt.

Wir haben Probleme für unsere inklusive WG neue Mitbewohner zu finden. Kannst Du uns helfen?

Ja, schick mit gerne den Link zum Inserat und ich verbreite es über unsere Facebook-Seite und unseren Newsletter.

Ich hätte da eine Kritik/einen Verbesserungsvorschlag!

Immer her damit! Ich freue mich, wenn WOHN:SINN an Deiner Perspektive wachsen kann.

Ich hab dir vorgestern geschrieben und noch immer keine Antwort!!

Entschuldige vielmals! Ich betreibe WOHN:SINN derzeit immer noch zu großen Teilen ehrenamtlich, also kann es mit der Antwort leider manchmal etwas dauern. Wenn Du allerdings nach ein paar Wochen keine Antwort bekommen hast oder es dringend ist, schreib mir nochmal eine Nachricht.

Bin ich/ist mein Kind dafür geeignet in einer inklusiven WG zu wohnen?

Inklusive WGs sind so vielfältig wie das Leben: In manchen wohnen zwei oder drei Personen zusammen, in anderen neun oder zehn. In manchen WGs leben Menschen, die eher wenig Unterstützung benötigen, in anderen Menschen, die eher viel Unterstützung brauchen. Nicht jeder Mensch passt zu jeder WG. Deswegen kann das nur jede WG selbst entscheiden.

Ich will eine inklusive WG gründen. Kannst Du mir helfen?

Ja. Ließ Dir aber bitte zunächst den Gründungsleitfaden durch. Wenn Du dann konkrete Fragen hast, schreib mir jederzeit gerne!

Ich bin ziemlich frustriert von der Wohnungssuche!! Darf ich meinen Frust bei Dir abladen?

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die Suche nach einem WG-Zimmer ziemlich nervenaufreibend ist und kann mir vorstellen, dass es noch viel anstrengender sein kann, wenn man mit einer Behinderung lebt. Genau deswegen setze ich mich für inklusives Wohnen ein. Ich kann aber nichts dafür, dass die inklusiven Wohnmöglichkeiten leider an vielen Orten noch sehr rar sind.

Kann ich einfach mal kurz anrufen?

Da ich die Plattform derzeit noch größtenteils ehrenamtlich betreibe, sind meine Arbeitszeiten unregelmäßig. Ich bevorzuge deshalb, wenn Du mir eine kurze Nachricht mit Deinem Anliegen über das Kontaktformular schickst. Falls Du lieber telefonierst, hinterlasse mir doch Deine Nummer und ich rufe Dich zurück. In dringenden Fällen kannst Du mich unter +49 89/890 559 821 erreichen.

Vielen Dank!

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Über uns

Gruppenbild der Gründungsmitglieder
 
Historie von WOHN:SINN

Die Onlineplattform WOHN:SINN startete im Juni 2016 als ehrenamtliches Projekt des Münchner Studenten Tobias Polsfuß mit Unterstützung von einigen Freund*innen, dem Verein Gemeinsam Leben Lernen e.V. und der Webagentur beta-web GmbH (jetzt Agentur Drilling). Das Projekt stieß schnell auf sehr breite positive Rückmeldungen sowohl bei den inklusiven Wohnprojekten als auch in der Öffentlichkeit und den Medien. 2017 wurde es von Facebook und der Stiftung Digitale Chancen mit dem Smart Hero Award ausgezeichnet und 2018 gewann es den 3. Platz beim Preis für das Gute Beispiel von Bayern 2. Motiviert von dieser Resonanz gründete er am 27. April 2018 gemeinsam mit einigen Vertreter*innen von inklusiven Wohnprojekten, Forschungsinstitutionen, Leistungsanbietern, Stiftungen, Interessensverbänden sowie Inklusionsaktivist*innen und anderen Engagierten den Verein "WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen". >> Zur Pressemitteilung der Vereinsgründung


Warum der Name "WOHN:SINN"?

Von gemütlichen Abenden vor dem Fernseher bis hin zu hitzigen Diskussionen über den Abwasch: Inklusives Wohnen ist besonders und dennoch erleben wir tagtäglich den „ganz normalen Wahnsinn“ des Zusammenlebens. Gleichzeitig ermöglichen inklusive Wohngemeinschaften Menschen mit Unterstützungsbedarf ein selbstbestimmtes Leben, fernab von stationären Einrichtungen, unabhängig von ihren Eltern und in der Mitte unserer Gesellschaft. Ein Leben, wie es viele junge Leute führen. Sie erfüllen so den „ganz normalen Wohnsinn“.


WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen e.V.

Unsere Vision

Wir begreifen Wohnen als Menschenrecht. Das bedeutet für uns, dass alle Menschen die Möglichkeit haben sollten zu entscheiden, wo, wie und mit wem sie leben. Dieses Recht muss unabhängig von der finanziellen Lage, Behinderung, Lebensform oder sonstigen persönlichen Merkmalen gültig sein.


Unsere Mission

Wir wollen insbesondere die Wohnsituation von Menschen mit Behinderungen verbessern. Dieses Ziel verfolgt das Bündnis durch die Verbreitung von inklusiven Wohnformen.


Unter inklusiven Wohnformen verstehen wir Wohn- und Hausgemeinschaften...
  • in denen Menschen mit und ohne Behinderung freiwillig und gleichberechtigt miteinander leben und sich im Alltag auf Augenhöhe begegnen,
  • in denen das Recht aller Bewohner*innen auf selbstbestimmtes Leben geachtet wird,
  • in denen die Balance zwischen Individualität („Privatsphäre“) und gemeinschaftlichem Wohnen gewahrt ist,
  • in denen die notwendige Unterstützung von Bewohner*innen mit besonderem Unterstützungsbedarf nachhaltig gewährleistet ist,
  • die eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine Einbindung in den jeweiligen Sozialraum ermöglichen.

Gründungsmitglieder

sowie einige Bewohner der inklusiven WG 6plus4, Professorin Jessica Lilli Köpcke von der Medical School Berlin, Inklusionsaktivist Raul Krauthausen, WOHN:SINN-Initiator Tobias Polsfuß und Lebenshilfe-Referent Ulrich Niehoff.

Was wir tun

Die Umsetzung der Ziele des Bündnisses wird angestrebt durch...

  • Vernetzung inklusiver Wohnformen, ihrer Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Träger im deutschsprachigen Raum,
  • (Fach-) Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für die Idee des inklusiven Wohnens,
  • Unterstützung der Entstehung neuer inklusiver Wohnformen durch Information und Beratung,
  • Forschung zu inklusivem Wohnen.
Alle Mitglieder des Bündnisses sind in Arbeitsgruppen der genannten Bereiche tätig. Die Gesamtkoordination des Bündnisses und die Pflege der Onlineplattform erfolgt über den Verein WOHN:SINN.

Wie Du selbst mitmachen kannst erfährst Du hier und welche Angebote wir Dir bieten kannst Du hier lesen.

Der Vorstand


Der Vorstand von links nach rechts: Tobias Polsfuß (stellvertretender Vorsitzender), Julia Francis Kiefer, Rudi Sack (Vorsitzender), Prof. Dr. Jessica Lilli Köpcke, Pierre Zinke und Lars Gerhard (nicht im Bild).

 

Die Presse über uns

„In einer reinen Zweck-WG sparen wir zwar Geld, leben aber meist getrennt nebeneinander her. Wer mehr will, sollte die Onlineplattform Wohnsinn besuchen. Sie vermittelt WGs, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben.“
aus „Mit oder ohne, Hauptsache zusammen“, DRadio Wissen am 4. Juli 2016

„Der letzte Lachkrampf, der letzte Streit, der Lieblingsplatz: Die Wohnsinn-Website soll Anekdoten über das WG-Leben erzählen. Das ist mal chaotisch, mal anstrengend, aber auch schön und voller Gemeinschaft – wie in jeder anderen WG auch.“
aus „Wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammenleben“, Süddeutsche Zeitung am 10. Juli 2016

In der Webvideoserie "selbst & stängig - gründen bis 25":

Weitere Artikel:

„Bayern 2-Wettbewerb "Gutes Beispiel": Was wurde aus WOHN:SINN?“, Bayern 2, 25.02.2019

„Inklusive WGs gründen übers Internet“, Deutschlandfunk Kultur, 31.07.2018

„Menschen mit Behinderung und ihr Alltag“, Deutschlandfunk Nova, 05.07.2018

„Der ganz normale Wohnsinn: Die Onlineplattform für inklusive WGs“, aware, 28.05.2018

„Neu gegründet: Ein deutschlandweites Bündnis für inklusives Wohnen“, Rehacare-Magazin, 18.05.2018

„Wohn-Sinn: Deutschlandweites Bündnis für inklusives Wohnen gestartet“, Rollingplanet, 08.05.2018

„Projekt für integratives Wohnen“, radio eins über den Berliner Stammtisch für inklusives Wohnen, 01.05.2018

„Gutes Beispiel - Das sind die Gewinner 2018!“, Bayern 2, 19.04.2018

„Ein Stück Familie“, sagwas.net über das erst inklusive Wohnprojekt Griechenlands, 05.04.2018

„Wohnen müssen ja alle“, FAZ-Blog, 09.03.2018

„Tobi von WOHN:SINN über den Smart Hero Award“, Stiftung Digitale Chancen, 16.02.2018

„Tobias Polsfuß hat Deutschlands erste inklusive WG-Plattform im Netz gegründet“, SWR2 Tandem Rakete - Junge Leute im Gespräch, 07.02.2018

„WOHN:SINN - Tobias Polsfuß im Gespräch“, W² - WirtschaftsWerkstatt, 24.01.2018

„WOHN:SINN - Inklusive Wohngemeinschaften“, Inklusionsberaterin.de / Kindernetzwerk, Winter 2017

„Inklusion und Barrierefreiheit“, Eule und Leute, 29.08.2017

„Ich muss keine Miete zahlen, weil ich Assistenzdienste für meine Mitbewohner übernehme.“, M94,5 München, 11.07.2017

„WG-Gesucht für inklusives Wohnen“, tbd*, 07.05.2017

„Wie es für behinderte Menschen ist eine WG zu gründen“, Radiobeitrag von Sibylle Kölmel auf MDR Kultur, 09.11.2016

„Eine bunt gemischte Wohngemeinschaft“, VdK-Zeitung, 29.10.2016

„Die erste Onlineplattform für inklusives Wohnen ist gestartet!“, auf einfach-teilhaben.de, Webportal des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, 22.08.2016

„Inklusive WGs suchen und finden bei WOHN:SINN“, REHACARE Magazin, 16.08.2016 (also available in English)

„www.wohnsinn.org“, bodo - Das Straßenmagazin, Ausgabe 8/2016, Seite 36

„Inklusive WG - hier wohnen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen“, ze.tt am 28. Juli 2016

„Projekt WOHN:SINN lässt die Server heiß laufen“, beta-blog am 27. Juli 2016

„Inklusives Wohnen. Die erste Onlineplattform ist gestartet!“, Delphin Netzwerk, Ausgabe 2/2016, Seite 58

„Der ganz normale Wohnsinn!“, in der Sendung Blickwechsel von Kölncampus am 15. Juli 2016

„Erste inklusive WG-Plattform Deutschlands“, PRO-NEWS.de am 12. Juli 2016

„Der ganz normale Wohnsinn – Plattform für inklusives Wohnen“, openTransfer am 4. Februar 2016

Hier findest Du unsere Pressemitteilung zum Start der Plattform.

 

 

Unsere Blogger*innen

TOBIAS – BLOGGER & INITIATOR

TOBIAS – BLOGGER & INITIATOR

Klingelt die Essensglocke in der WG, hört man Tobi in seinen Adiletten bereits von Weitem anschlurfen. Zu jeder Gelegenheit versucht er alle mit seinen (dummen) Witzen zum Lachen zu bringen. In seiner Freizeit bastelt er gerne an eigenen Ideen oder entspannt sich mit Freunden oder beim Hip Hop tanzen.

> Zu Tobis Blogartikeln
> Hier kannst Du Tobi kontaktieren!

NEVILLE – BLOGGER

NEVILLE – BLOGGER

Neville liebt seine alten Uhren und singt gerne laut gefühlvolle Lieder mit tiefgründigen Texten. Als Gegenpol dazu hat er gerne seine Ruhe zum Lesen, Denken und Sport treiben.

> Zu den Blogartikeln der WG Am Hart

LENA – BLOGGERIN

LENA – BLOGGERIN

Lena ist gerne unter Freunden, ganz egal ob zum Kaffeklatsch in der Sonne, um Ausflüge zu machen oder Abende gemeinsam gemütlich mit einem Bier und leckerem Essen ausklingen zu lassen - hauptsache die Liebsten sind dabei! Aber auch sonst ist sie leicht zu begeistern, weil das Leben einfach so schön ist!


KATI – BLOGGERIN

KATI – BLOGGERIN

Katis Plattenspieler wurde von ihrer Mitbewohnerin aus dem Wohnzimmer verbannt, da sie ihre angeblich spezielle Musik (Dave Hause, hallo?!) lieber alleine anhören soll. Neben Musik interessiert sich Kati für Regenbögen, Gänseblümchen, Feuerwerk - und Worte. Manchmal sind am Abend sogar noch so viele Worte übrig, dass sie sie im WOHN:BLOG niederschreibt. Eigentlich wohnt sie gar nicht in einer inklusiven WG, aber andererseits ist ja doch alles woran sie teilnimmt irgendwie inklusiv.

> Zu Katis Blogartikeln

CARINA – WORKSHOPS & BLOGGERIN

CARINA – WORKSHOPS & BLOGGERIN

Caro isst gerne Sushi, am liebsten mit Avocado, hört immer komische Musik in der Küche und liebt alles mit Kokos. Wenn es jemand schlecht geht, ist sie gleich zur Stelle, weil sie als Sanitäterin arbeitet.

> Zu den Blogartikel der WG Riem


GESA – BLOGGERIN & VORTRÄGE

GESA – BLOGGERIN & VORTRÄGE

Gesa hört und tanzt gerne Hip Hop, isst alles, was nach Vanille schmeckt, und telefoniert am liebsten den ganzen Tag. Außerhalb ihrer Arbeit in einer Küche, lackiert sie sich gerne ihre Nägel mit einem von ihren etwa 50 Nagellacken.

> Zu den Blogartikeln der WG Am Hart
> Hier findest Du einen Artikel über Gesa und Tobis Vortrag auf dem openTransfer CAMP

TESSI – BLOGGERIN & VORTRÄGE

TESSI – BLOGGERIN & VORTRÄGE

Tessi trinkt gerne Kaba oder Kaffee aus ihrer „Hello Kitty“-Tasse und kuschelt gerne mit der WG-Katze Martha. Ihre Sonntage verbringt sie gerne auf der Couch mit einer Folge Alf, Friends oder Mr Bean, aber auch mit Konzertaufnahmen von Helene Fischer, Britney Spears und Otto. Ihr Lieblingslied ist „Just give me a reason“ von P!nk, weil es sie an ihren Kumpel erinnert.

> Zu den Artikeln der WG Am Hart
> In Gießen hat Tessi der Lebenshilfe erklärt, wie es ist, in einer inklusiven WG zu wohnen.

HANNES – BLOGGER

HANNES – BLOGGER

Hannes liebt und kennt alle Tiere. Er kitzelt gerne seine Mitbewohner, was stets er mit einem lauten „Ham Ham“ ankündigt. In der WG sortiert er am liebsten die Wäsche und gießt die Blumen. An warmen Tagen geht er gerne in den Biergarten oder zum Schwimmen.

> Zu den Blogartikeln der WG Am Hart

PETER – BLOGGER

PETER – BLOGGER

Peter spielt gern am Laptop, kümmert sich liebevoll um seine Mutter und wohnt mit seiner Freundin in der WG, mit der er gerne zusammen essen geht. Jeden zweiten Donnerstag veranstaltet er einen Spieleabend im Nachbarschaftstreff. Außerdem ist er im Bewohnerbeirat und Vorstand von Gemeinsam Leben Lernen e.V..

> Zu den Blogartikeln der WG Riem

MARTINA – BLOGGERIN

MARTINA – BLOGGERIN

Für Martina startet jeder Tag erstmal mit einem Cappuccino. In ihrer Arbeit fertigt sie Winkelstücke für Schläuche an. Ein wichtiger Teil in ihrem Leben sind ihre lebendigen Stofftiere Christian, Pino, Denni, Domi und Asrael, der gerne die WG terrorisiert. Sonst fährt sie gerne Fahrrad, surft im Internet und nimmt mit ihrem Laptop Volksmusiksendungen von Radio Paloma auf. Jeden Sommer geht sie ein Stück vom Jakobsweg.

> Zu den Blogartikeln der WG Riem

AGATHE – BLOGGERIN

AGATHE – BLOGGERIN

Agathe verbringt ihre Feierabende am liebsten mit einem Glas Weißwein. Freitagabend ist sie nicht zu sprechen, denn da hört sie die Tierparade auf Bayern plus. Dafür findet man sie regelmäßig beim Hugendubel, wo sie gerne Bücher kauft. Sie freut sich schon sehr auf ihre Hochzeit mit Rudi, mit dem sie schon 30 Jahre zusammen lebt.

> Zu den Blogartikeln der WG Riem

CLAUDIA – BLOGGERIN

CLAUDIA – BLOGGERIN

Claudi trifft sich gerne mit Verwandten und Bekannten, hat eine Schildkröte namens Felix und kegelt gerne. Ihre große Leidenschaft ist das Kochen und Backen, sowohl beruflich in einem Alten Service Zentrum und einem Kindergarten als auch zuhause in der WG. Gelegentlich genießt sie ein schönes Musical oder ein Stück im Bauerntheater.

> Zu den Blogartikeln der WG Riem

SARAH-LEA – BLOGGERIN

SARAH-LEA – BLOGGERIN

Sarah-Lea liebt ihren Job in der Spülecke. Wenn es ein Fest gibt, dann ist immer mit ihrem Tomaten-Mozzarella-Salat zu rechnen. In Ihrer Freizeit hört sich gerne Musik, schaut DVDs mit Nele, schwimmt und spielt leidenschaftlich Theater. Außerdem ist sie ein großer „Wilde Kerle“- und „Alarm für Cobra 11“-Fan. Ihre Lieblingstiere sind Schafe und Pferde, weswegen sie auch gerne auf ihrem Lieblingspferd Rosi reitet.

> Zu den Blogartikeln der WG Bremen

NEELE – BLOGGERIN

NEELE – BLOGGERIN

Neele liebt ihre Arbeit als Tänzerin und Tanzlehrerin in einem Tanztheater. Garnicht mag sie dagegen Gemüse. Nach der Arbeit entspannt sie sich beim Mandala malen, Musik hören, Bravo lesen und DVD schauen.

> Zu den Blogartikeln der WG Bremen

NICOLETTA – BLOGGERIN

NICOLETTA – BLOGGERIN

Nicoletta ist Frühaufsteherin. Gerne macht sie ein leckeres Waffelfrühstück für die ganze WG. Als WG-Kommissarin, bleibt kein Geheimnis vor ihr verborgen.

> Zu den Blogartikeln der WG Bremen

KATHARINA – BLOGGERIN

KATHARINA – BLOGGERIN

Katharina wird von allen Katha genannt und ist eine liebenswerte Chaotin. Sie kocht sehr gerne und am liebsten gemeinsam. Für einen netten Kartenabend, am liebsten Doppelkopf, ist sie immer zu haben.

> Zu den Blogartikeln der WG Bremen 

VERENA – BLOGGERIN

VERENA – BLOGGERIN

Die Psychologin versucht mäßig erfolgreich in ihrer Freizeit niemanden zu therapieren. Nachdem sie lange durch verschiedene Länder gereist ist, richtet sie es sich jetzt im beschaulichen Landsberg ein. Aus Prinzip hat sie in der Arbeit immer einen Bikini dabei, weil sie danach gerne in den Lech springt.

> Zu den Blogartikeln der WG Landsberg 

PATRICIA – BLOGGERIN

PATRICIA – BLOGGERIN

Patricia liebt Kettensägen-Massaker und eigentlich alle gruseligen DVDs, die ab 18 sind. In ihrer Arbeit fertigt sie mit einem 1100-Grad-heißen „Licht-Bogen-Strahl-Schneider“ Kunstwerke aus Metall an. Außerdem reitet sie gerne auf ihrem Schnuckiputzi „Raffaelo“.

> Zu den Blogartikeln der WG Landsberg 

ANDREA – BLOGGERIN

ANDREA – BLOGGERIN

Andrea kommt immer zu spät, weil sie sich gerne für jeden Menschen Zeit lässt. Für Patricia ist sie die perfekte Shoppingpartnerin. Abschalten, entspannen und die Ruhe haben, dafür wandert sie gerne am Wochenende in den Bergen.

> Zu den Blogartikeln der WG Landsberg 

NINA – BLOGGERIN

NINA – BLOGGERIN

Nina ist das Schlaukind der WG. Sie singt und tanzt gerne, am liebsten zu Musik von Michael Wendler und Sascha. Wenn der Haushalt ruft, putzt sie wie der Wind und macht die rasende Rasenmäherin.

> Zu den Blogartikeln der WG mal anders

CHRIS – BLOGGERIN

CHRIS – BLOGGERIN

Chris hütet in ihrer WG nicht nur das Dachgeschoss sondern ist auch die Wächterin der Rechtschreibung, denn schon beim kleinsten Fehler kräuseln sich ihre Fußnägel. Hilfreich ist das allerdings bei ihrem Studium „Biosience and Health“ (Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit). In Ihrer Freizeit reitet und näht sie sehr gerne.

> Zu den Blogartikeln der WG mal anders

DUNJA – BLOGGERIN

DUNJA – BLOGGERIN

Dunja – genannt Erna – arbeitet als Altenpflegerin im ambulanten Dienst. In der WG ist sie die rauchende Seelsorgerin, die immer für jeden ein offenes Ohr hat.

> Zu den Blogartikeln der WG mal anders

ANNEGRET – BLOGGERIN

ANNEGRET – BLOGGERIN

Annegret liebt Tiere und möchte als 11. Mitbewohner ihren Hasen Max mit in die neue WG bringen, der schon seit 10 Jahren bei ihr lebt. In ihrer Freizeit liest sie Bücher über Indianer oder Natur und möchte ihre beiden Bücherregale auch gerne mit ihren Mitbewohnern teilen. Mit ihren Freunden trifft sie sich oft zum basteln. Außerdem besucht sie regelmäßig eine Trommelgruppe und freut sich darauf, mit ihren neuen Mitbewohnern Musik zu machen.

> Zu den Blogartikeln der WG 6plus4

NICO – BLOGGER

NICO – BLOGGER

Nicos große Leidenschaft ist die Musik. Er teilt sich momentan seine Wohnung mit vielen Instrumenten. Zum Großteil sind dies Gitarren. Weiterhin bringt er sich sehr in die Arbeit mit „Menschen mit Behinderung(en)“ ein. Wiederum sieht er das nicht als „Arbeit“ an. Der Fußball ist seine zweite große Liebe. Zum einen spielt er selbst gerne, zum anderen besuchen einige „WG-Mitglieder“ und er jedes Heimspiel ihrer „SG DYNAMO DRESDEN“. Andererseits ist er natürlich auch für andere Dinge und Freizeitbeschäftigungen zu begeistern.

> Zu den Blogartikeln der WG 6plus4

PIERRE – BLOGGER

PIERRE – BLOGGER

Pierres große Leidenschaft ist Sport treiben. Er hat 10 Jahre Hockey gespielt und will demnächst andere Sportarten ausprobieren, wie beispielsweise Rollstuhltanz. Er ist gerne mit dem Zug auf Reisen, wo er neue Leute kennen lernt, was sehr interessant ist. Außerdem ist er ein hyperaktiver Vielfraß, der gerne lacht.

> Zu den Blogartikeln der WG 6plus4

RENÉ – BLOGGER

RENÉ – BLOGGER

René ist ein eingefleischter Dynamo Dresden Fan seit 2008. In seiner zukünftigen WG könnte er sich sehr gerne um das Finanzielle kümmern, weil er gut mit Geld klarkommt. Außerdem hofft er, dass seine Mitbewohner Nudeln mit verschiedenen Soßen mögen, denn das ist seine Leibspeise. Weil er sehr oft Witze macht, die meistens alle sehr lustig finden, wird er oft als Scherzkeks bezeichnet.

> Zu den Blogartikeln der WG 6plus4

STEPHANIE – BLOGGERIN

STEPHANIE – BLOGGERIN

Stephanie zieht mit ihrem Freund in die WG, mit dem sie schon 3 Jahre verlobt ist. Wichtig ist ihr, dass beide ein eigenes Zimmer bekommen, da sie auch gerne mal für sich alleine ist. Besonders gerne geht sie in ihrer Freizeit in den Zoo, aber auch Schwimmen und Shoppen gehört zu ihren Hobbys. Außerdem ist sie mehrmals im Jahr mit ihrem Verlobten auf verschiedenen Freizeiten unterwegs. Stephanie freut sich schon sehr auf alle WG-Mitglieder!

> Zu den Blogartikeln der WG 6plus4

JENS – BLOGGER

JENS – BLOGGER

Jens ist stolzer sechsfacher Onkel. Seine Verlobte nennt ihn „Kopfkissen“, weil sie sich bei ihm anlehnen und Kraft tanken kann, wenn es ihr schlecht geht. Außerdem spielt er leidenschaftlich Theater. Dazu wurde er sogar schon vom Fernsehen interviewt.

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